ENDE

Translation neuer diagnostischer Verfahren und Evaluation experimenteller Therapien bei Erblichen Netzhauterkrankungen

Ziele

  • Diagnostische Innovationen, welche in tierexperimentellen Arbeiten entwickelt wurden, in die klinische Anwendung übertragen
  • Ermittlung von optimalen Applikationsparametern für die Implantation von Cell Beads und Studien zu deren Langzeitverträglichkeit
  • Implantation aktiver Beads in Mausmodelle retinaler Degeneration und Evaluation der protektiven Wirkung

Zusammenfassung

Ziel des Subprojektes 2 ist es diagnostische Innovationen, welche in der tierexperimentellen Arbeit entwickelt wurden, in die klinische Anwendung zu übertragen. Dies soll nun verstärkt umgesetzt werden, da aus der ersten Antragsperiode "HOPE-1" entsprechende Erkenntnisse vorliegen. Patienten mit erblichen Netzhauterkrankungen (SP1) werden somit von diesen erweiterten diagnostischen Anwendungen profitieren können. Die entwickelten Protokolle sollen auch weiterhin in der Evaluation potentiell therapeutischer Interventionen (SP5‐6) am Tiermodell angewendet werden, um den Vorteil der besseren Vergleichbarkeit zwischen den Endpunkten in experimentellen und zukünftigen klinischen Studien zu nutzen. Die Daten der ersten Förderperiode lassen bereits erkennen, dass die Kombination und Korrelation von funktionellen und bildgebenden diagnostischen Systemen und Protokollen eine bisher unerreichte Präzision in der Bestimmung der dynamischen Prozesse der Netzhautdegeneration auf molekularer und makroskopischer Ebene im tierexperimentellen sowie im klinischen Kontext mit sich bringt.

Nachdem die Zugangswege für aktive Therapien (subretinal / intravitreal) in ihrer Wertigkeit detailliert untersucht wurden, steht nun die Anwendung aktiver Beads über diese Applikationswege im Vordergrund. Hier werden aktive Beads in entsprechende Mausmodelle retinaler Degenerationen implantiert und die potentiell protektive Wirkung evaluiert. Vorgesehen sind 3 aktive Compounds.

Tierexperimentell geht Subprojekt 2 mit der Verfügbarkeit des Katzenmodells einen Schritt weiter in Richtung klinischer Anwendung. Mit Unterstützung von Frau Prof. Narfström werden analoge Methoden wie bei korrespondierenden Mausmodellen verwendet, um den oben beschriebenen Vorteil vergleichbarer Endpunkte bei allen Ansätzen realisieren zu können. Darüber hinaus werden diese Untersuchungen ein genaues Bild über den Erfolg der Bemühungen geben, Erkenntnisse aus tierexperimenteller Arbeit in die klinische Anwendung zu übertragen.

Ganz besondere Bedeutung haben in diesem Teilprojekt die molekularen und hochauflösenden ex vivo Methoden vor und nach experimental-therapeutischer Intervention am Tiermodell (SP5-6).